Allergien entstehen nicht nur durch Pollen, Hausstaub oder bestimmte Lebensmittel. Auch der Zustand des Darms, die Zusammensetzung des Mikrobioms und die Nährstoffversorgung beeinflussen, wie stark das Immunsystem auf harmlose Stoffe reagiert. Der Artikel erklärt, was dazu gut belegt ist, wo die Forschung noch unsicher bleibt und welche alltagstauglichen Ernährungsmaßnahmen bei Allergien sinnvoll sein können.
Warum Darm und Immunsystem bei Allergien eng zusammenhängen
Etwa 70 % der Immunzellen befinden sich im oder am Darm. Dort muss das Immunsystem ständig unterscheiden: schädliche Keime sollen abgewehrt werden, harmlose Nahrungsbestandteile und nützliche Darmbakterien dagegen toleriert. Wenn diese Toleranz gestört ist, kann das Risiko für allergische Reaktionen steigen. Fachleute sprechen dann u.a. von einer veränderten Immunregulation, also einer fehlgeleiteten Steuerung des Abwehrsystems. [1][2][3]
Eine wichtige Rolle spielt die Darmbarriere. Sie besteht aus Schleim, Darmzellen, Verbindungsstellen zwischen den Zellen und Immunfaktoren wie sekretorischem Immunglobulin A. Diese Barriere entscheidet mit darüber, welche Stoffe aus dem Darminneren in den Körper gelangen. Ist sie geschwächt, können mehr Nahrungsbestandteile oder mikrobielle Bestandteile in Kontakt mit dem Immunsystem kommen. Das beweist nicht automatisch eine Allergieursache, ist aber ein plausibler Mechanismus, der in Humanstudien und experimentellen Arbeiten immer wieder untersucht wurde. [2][4][5]
Beim Mikrobiom geht es nicht nur darum, welche Bakterien vorhanden sind, sondern auch darum, was sie tun. Darmbakterien bauen Ballaststoffe zu kurzkettigen Fettsäuren wie Butyrat, Acetat und Propionat ab. Diese Stoffe helfen, die Darmbarriere zu stabilisieren und fördern regulatorische T-Zellen. Das sind Immunzellen, die überschießende Abwehrreaktionen bremsen. Genau diese Bremsfunktion ist bei Allergien besonders relevant. [3][6][7]
Was das Mikrobiom mit Allergierisiko und Allergiestärke zu tun hat
Mehrere Geburtskohorten und Übersichtsarbeiten zeigen: Kinder mit späteren Allergien haben oft schon früh ein anders zusammengesetztes Darmmikrobiom als Kinder ohne Allergien. Beschrieben wurden u.a. Unterschiede bei der Vielfalt der Bakterienarten und bei bestimmten Gruppen wie Bifidobakterien oder Clostridien. Solche Beobachtungen zeigen einen Zusammenhang, aber sie beweisen nicht, dass die Mikrobiom-Veränderung allein die Ursache ist. Auch Geburtsmodus, Antibiotika, Stillen, Haustiere und Umweltkontakte beeinflussen die Ergebnisse. [8][9][10]
Bei Neurodermitis, Asthma und Nahrungsmittelallergien finden Studien ebenfalls wiederholt Hinweise auf mikrobielle Unterschiede. Besonders gut untersucht ist die frühe Kindheit, weil sich das Immunsystem in dieser Phase stark entwickelt. Für Erwachsene ist die Datenlage schwächer und uneinheitlicher. Das bedeutet: Das Mikrobiom ist sehr wahrscheinlich ein Mitspieler, aber kein einzelner Hauptschalter, an dem man einfach drehen kann. [9][10][11]
Wenn Ballaststoffe schwer erreichbar sind, kann eine praktische Hilfe sein, die tägliche Zufuhr sichtbar zu machen. Das ersetzt keine ausgewogene Ernährung, erleichtert aber vielen Menschen die Planung ballaststoffreicher Mahlzeiten.
→ Lebepur BIO Flohsamenschalen ansehen*
Die Forschung schaut deshalb zunehmend nicht nur auf einzelne Bakterien, sondern auf ganze Funktionsmuster. Entscheidend scheint oft zu sein, ob das Mikrobiom ausreichend Stoffe bildet, die Entzündungen begrenzen und die Darmschleimhaut unterstützen. Eine geringe Ballaststoffzufuhr, stark verarbeitete Ernährung und wiederholte Antibiotikagaben können solche Funktionen beeinträchtigen. Beim einzelnen Menschen lässt sich daraus aber keine exakte Mikrobiom-Diagnose mit sicherer Therapie ableiten. [6][7][12]
Ernährungsmuster, die das allergische Immunsystem beeinflussen können
Für Allergien gibt es keine einzelne ideale Diät. Gut belegt ist aber, dass eine abwechslungsreiche, pflanzenbetonte Ernährung das Mikrobiom meist günstiger beeinflusst als eine sehr ballaststoffarme, stark verarbeitete Kost. Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Obst liefern lösliche und unlösliche Ballaststoffe, aus denen Darmbakterien kurzkettige Fettsäuren bilden können. Solche Ernährungsmuster werden in Beobachtungsstudien häufiger mit günstigerer Immunregulation und geringerer Entzündungsaktivität in Verbindung gebracht. [6][13][14]
Die mediterrane Ernährung ist dafür ein oft untersuchtes Beispiel. Sie enthält viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Nüsse, Olivenöl und regelmäßig Fisch. Die Datenlage zu Allergien ist nicht in jedem Punkt einheitlich, aber insgesamt spricht sie eher für günstige Effekte auf Entzündungsmarker und die Vielfalt des Mikrobioms. Bei Asthma und atopischen Erkrankungen wurden in einigen Studien Vorteile gesehen, in anderen kaum Unterschiede. Unterschiede bei Alter, Ernährungsqualität und Messmethoden erklären einen Teil dieser Widersprüche. [14][15][16]
| Ernährungsfaktor | Möglicher Nutzen | Alltagstaugliche Umsetzung |
|---|---|---|
| Ballaststoffe | Fördern Butyratbildung, unterstützen Darmbarriere | Täglich Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst |
| Fermentierte Lebensmittel | Liefern Mikroorganismen und Gärprodukte | Naturjoghurt, Kefir, Sauerkraut in kleinen Mengen |
| Omega-3-Quellen | Können entzündliche Signalwege dämpfen | 1–2 Fischmahlzeiten pro Woche, alternativ Algenöl |
| Vitamin-D-Status | Beteiligt an Immunsteuerung und Barrierefunktion | Status prüfen bei Risikogruppen, Mangel gezielt beheben |
| Stark verarbeitete Kost | Kann Ballaststoffarmut und geringe Vielfalt fördern | Fertigsnacks und Softdrinks schrittweise ersetzen |
Eine zentrale Größe ist die Ballaststoffmenge. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene mindestens 30 g pro Tag. Viele Menschen liegen darunter. Für das Mikrobiom zählt neben der Menge auch die Vielfalt: Hafer, Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Leinsamen, Gemüse, Beeren und abgekühlte Kartoffeln oder Reis liefern unterschiedliche Substrate für Darmbakterien. Eine schrittweise Steigerung ist oft besser verträglich als eine abrupte Umstellung. [6][17][18]
Für Menschen, die ihren Fischkonsum kaum decken, können standardisierte Produkte eine nachvollziehbare Alternative sein. Relevant ist dabei weniger das Marketing als die klare Angabe der enthaltenen EPA- und DHA-Mengen.
→ Bio Omega-3-Präparat ansehen*
Probiotika, Präbiotika und fermentierte Lebensmittel
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge einen gesundheitlichen Nutzen haben können. Präbiotika sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die nützliche Darmbakterien fördern, z.B. Inulin oder Galaktooligosaccharide. Bei Allergien wurden beide Ansätze intensiv untersucht. Die Ergebnisse sind jedoch je nach Erkrankung, Alter, Bakterienstamm, Dosis und Studiendauer sehr unterschiedlich. [19][20][21]
Am besten untersucht ist Neurodermitis im Säuglings- und Kindesalter. Meta-Analysen fanden teils kleine Vorteile bestimmter probiotischer Stämme bei Vorbeugung oder Symptomstärke, andere hochwertige Bewertungen sehen die Evidenz als begrenzt oder nicht konsistent genug für eine pauschale Empfehlung. Bei Heuschnupfen und allergischer Rhinitis gibt es einzelne positive Studien, oft mit Verbesserungen bei Symptomskalen oder Lebensqualität, aber keine einheitlich überzeugende Wirkung über alle Präparate hinweg. [19][20][22]
Für den Alltag heißt das: Probiotika sind keine allgemeine Standardtherapie gegen Allergien. Wenn sie eingesetzt werden, sollte man auf den konkret untersuchten Stamm, die Dosis und den Anwendungszeitraum achten. Aussagen wie „gut für den Darm“ reichen wissenschaftlich nicht aus, weil sich Wirkungen verschiedener Stämme stark unterscheiden können. Fermentierte Lebensmittel wie Naturjoghurt, Kefir oder Sauerkraut sind sinnvoller Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung, ersetzen aber keine gezielte medizinische Allergiebehandlung. [19][21][22]
Wenn Probiotika ausprobiert werden, ist ein Produkt mit klar benannten Bakterienstämmen sinnvoller als eine sehr allgemeine Mischung ohne nachvollziehbare Deklaration. Noch wichtiger ist, die Wirkung im Alltag realistisch zu prüfen statt langfristig „auf Verdacht“ einzunehmen.
→ Probiotikum mit Stammangabe ansehen*
Welche Nährstoffe bei Allergien besonders relevant sind
Vitamin D
Vitamin D beeinflusst die Reifung und Steuerung von Immunzellen sowie die Barrierefunktion von Schleimhäuten. Beobachtungsstudien zeigen häufiger Zusammenhänge zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und Asthma, Neurodermitis oder erhöhter Atopie. Solche Daten beweisen aber noch nicht, dass ein niedriger Vitamin-D-Wert Allergien verursacht, denn auch weniger Sonnenlicht, Bewegungsmangel oder andere Gesundheitsfaktoren können mitspielen. [23][24][25]
Interventionsstudien mit Vitamin-D-Präparaten liefern bislang kein einheitliches Bild. Manche zeigen Vorteile bei bestimmten Untergruppen, andere nicht. Am sinnvollsten ist daher kein blindes Hochdosieren, sondern eine gezielte Korrektur eines nachgewiesenen Mangels. In Deutschland wird Vitamin D im Blut meist als 25-Hydroxy-Vitamin D gemessen. Welcher Spiegel bei Allergien optimal ist, ist nicht eindeutig geklärt; ein klarer Mangel sollte jedoch behandelt werden. [23][24][26]
Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren aus fettem Seefisch oder Algen können entzündungsfördernde Signalwege teilweise abschwächen. In der Schwangerschaft wurden in einigen Studien und Meta-Analysen Hinweise gefunden, dass eine höhere Zufuhr von EPA und DHA das Risiko bestimmter allergischer Erkrankungen beim Kind senken könnte. Die Effekte sind aber nicht in jeder Studie gleich stark, und sie hängen vermutlich von Ausgangsversorgung, Dosis und Zeitpunkt ab. [27][15][16]
Für bereits bestehende Allergien bei Erwachsenen ist die Evidenz schwächer. Fischmahlzeiten 1- bis 2-mal pro Woche passen gut in eine insgesamt entzündungsärmere Ernährung. Wer keinen Fisch isst, kann Algenöl als Quelle für DHA und oft auch EPA nutzen. Nahrungsergänzung ist dabei eher eine praktische Option zur Deckung der Zufuhr als eine gesicherte Allergietherapie. [15][16][27]
Antioxidantien, Zink und Selen
Vitamin C, Vitamin E, Carotinoide, Polyphenole, Zink und Selen sind für die Immunfunktion wichtig. Bei Allergien wird oft diskutiert, ob sie oxidativen Stress verringern können. Beim Menschen ist die Datenlage dafür gemischt. Am überzeugendsten ist derzeit nicht die isolierte Hochdosis eines einzelnen Stoffes, sondern eine insgesamt nährstoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Nüssen, Saaten, Vollkorn und Hülsenfrüchten. Ein echter Mangel sollte behoben werden, eine pauschale Hochdosis-Einnahme ist aus den Daten nicht ableitbar. [13][14][25]
Bei Vitamin D ist ein Laborwert oft hilfreicher als eine pauschale Einnahme auf Verdacht. So lässt sich besser unterscheiden, ob tatsächlich ein Mangel vorliegt oder ob andere Maßnahmen wichtiger sind.
→ Vitalstoffmangel Set mit Vitamin D & Eisenmangel-Selbsttest ansehen*
Nahrungsmittelallergie, Kreuzallergie und unnötige Verbote
Bei einer echten Nahrungsmittelallergie ist nicht „der Darm an sich“ die alleinige Lösung. Hier reagiert das Immunsystem gezielt auf bestimmte Eiweiße aus Lebensmitteln. Eine sichere Diagnose braucht in der Regel Anamnese, Haut- oder Bluttests und je nach Fall eine ärztlich begleitete Provokation. Selbst gewählte Ausschlussdiäten führen oft zu unnötigen Verboten und können die Nährstoffversorgung verschlechtern. [11][18][22]
Häufig sind Kreuzallergien. Dabei erkennt das Immunsystem ähnliche Eiweißstrukturen aus verschiedenen Quellen, z.B. Birkenpollen und Apfel oder Haselnuss. Viele Betroffene vertragen das betreffende Lebensmittel gekocht besser als roh, weil Hitze bestimmte Eiweiße verändert. Das gilt aber nicht für alle Allergene. Deshalb sollten individuelle Verträglichkeit und ärztliche Empfehlung entscheidend sein. [11][22][18]
Für Säuglinge hat sich die Sichtweise in den letzten Jahren deutlich verändert. Früheres spätes Vermeiden potenziell allergener Lebensmittel wird heute kritischer gesehen. Für einige Lebensmittel, besonders Erdnuss und Ei, gibt es gute Hinweise, dass eine altersgerechte frühe Einführung bei Risikokindern unter geeigneten Bedingungen Allergien eher vorbeugen kann als langes Meiden. Das gehört aber in die Hände von Kinderärzten, wenn bereits Ekzeme oder Verdachtsreaktionen bestehen. [11][18][22]
Was im Alltag wirklich sinnvoll ist
Für Erwachsene mit Allergien ist eine sinnvolle Basis meist einfacher als viele Spezialkonzepte. Erstens: abwechslungsreich und ballaststoffreich essen. Zweitens: unnötige Ausschlussdiäten vermeiden. Drittens: bei gesicherter Nahrungsmittelallergie gezielt nur das meiden, was tatsächlich Beschwerden auslöst. Viertens: Begleitfaktoren wie Schlaf, Rauchen, Bewegung und Körpergewicht mitdenken, weil sie Entzündungsprozesse und die allgemeine Immunregulation beeinflussen können. [1][13][17]
Konkret hilfreich sind oft kleine feste Routinen: täglich 1 Portion Hülsenfrüchte oder Vollkorn, 2 Portionen Obst, mehrere Portionen Gemüse, regelmäßig fermentierte Lebensmittel in verträglicher Menge und 1 bis 2 Fischmahlzeiten pro Woche. Wer empfindlich auf Ballaststoffe reagiert, beginnt besser langsam, z.B. mit Haferflocken statt großen Mengen roher Hülsenfrüchte. Viel Trinken unterstützt dabei die Verträglichkeit. [6][14][17]
Wer fermentierte Lebensmittel zuhause nutzen möchte, profitiert oft von einfachen, ungesüßten Produkten mit kurzer Zutatenliste. Das passt besser zum Ziel, das Mikrobiom über normale Lebensmittel statt über komplizierte Spezialprodukte zu unterstützen.
Wenn Beschwerden trotz guter Ernährung stark bleiben, sollte die Ursache genauer abgeklärt werden. Hinter ähnlichen Symptomen können u.a. Pollenallergie, orale Kreuzreaktionen, Histaminintoleranz, Reizdarmsyndrom oder Zöliakie stehen. Diese Zustände verlangen unterschiedliche Strategien. Eine unscharfe Selbstdiagnose allein über Internetlisten führt oft in die falsche Richtung. [11][18][22]
Grenzen der Forschung und realistische Erwartungen
Die Forschung zu Darm, Mikrobiom und Allergien ist biologisch plausibel und in Teilen gut belegt, aber sie ist noch nicht so weit, dass sich aus einer Stuhlprobe eine verlässliche individuelle Allergie-Therapie ableiten ließe. Mikrobiomdaten sind stark abhängig von Ernährung, Medikamenten, Tagesform, Laborverfahren und Auswertung. Was in einer Studie nützt, lässt sich daher nicht automatisch auf jede Person übertragen. [8][9][12]
Am besten abgesichert ist derzeit die allgemeine Richtung: vielfältige pflanzliche Kost, ausreichende Ballaststoffe, gute Nährstoffversorgung, unnötige Antibiotika vermeiden und echte Nahrungsmittelallergien sauber diagnostizieren. Weniger klar ist, welches Probiotikum, welche Dosis und welcher Zeitraum für welche Allergieform bei welchem Menschen wirklich hilft. Genau dort liegen die wichtigsten offenen Fragen. [6][19][20]
Fazit
Darm, Mikrobiom und Ernährung beeinflussen das Immunsystem und damit auch allergische Reaktionen. Am überzeugendsten sind derzeit Maßnahmen, die die allgemeine Darm- und Stoffwechselgesundheit fördern: ballaststoffreiche, vielfältige Ernährung, gute Nährstoffversorgung und gezielte statt pauschale Meidung von Lebensmitteln. Probiotika und einzelne Nährstoffe können im Einzelfall sinnvoll sein, sind aber keine universelle Lösung für Allergien.
Quellen
[1] Belkaid Y, Hand TW. Role of the microbiota in immunity and inflammation. Cell. 2014;157(1):121-141. doi:10.1016/j.cell.2014.03.011
[2] Vighi G, Marcucci F, Sensi L, Di Cara G, Frati F. Allergy and the gastrointestinal system. Clin Exp Immunol. 2008;153 Suppl 1:3-6. doi:10.1111/j.1365-2249.2008.03713.x
[3] Akdis CA. Does the epithelial barrier hypothesis explain the increase in allergy, autoimmunity and other chronic conditions? Nat Rev Immunol. 2021;21(11):739-751. doi:10.1038/s41577-021-00538-7
[4] Bischoff SC, Barbara G, Buurman W, et al. Intestinal permeability – a new target for disease prevention and therapy. BMC Gastroenterol. 2014;14:189. doi:10.1186/s12876-014-0189-7
[5] Wells JM, Brummer RJ, Derrien M, et al. Homeostasis of the gut barrier and potential biomarkers. Am J Physiol Gastrointest Liver Physiol. 2017;312(3):G171-G193. doi:10.1152/ajpgi.00048.2015
[6] Makki K, Deehan EC, Walter J, Bäckhed F. The Impact of Dietary Fiber on Gut Microbiota in Host Health and Disease. Cell Host Microbe. 2018;23(6):705-715. doi:10.1016/j.chom.2018.05.012
[7] Tan J, McKenzie C, Potamitis M, et al. The Role of Short-Chain Fatty Acids in Health and Disease. Adv Immunol. 2014;121:91-119. doi:10.1016/B978-0-12-800100-4.00003-9
[8] Arrieta MC, Stiemsma LT, Dimitriu PA, et al. Early infancy microbial and metabolic alterations affect risk of childhood asthma. Sci Transl Med. 2015;7(307):307ra152. doi:10.1126/scitranslmed.aab2271
[9] Johnson CC, Ownby DR. The infant gut bacterial microbiota and risk of pediatric asthma and allergic diseases. Transl Res. 2017;179:60-70. doi:10.1016/j.trsl.2016.06.010
[10] West CE, Jenmalm MC, Prescott SL. The gut microbiota and its role in the development of allergic disease: a wider perspective. Clin Exp Allergy. 2015;45(1):43-53. doi:10.1111/cea.12332
[11] Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) u.a. S3-Leitlinie Allergieprävention. AWMF-Leitlinienregister.
[12] Sonnenburg ED, Sonnenburg JL. The ancestral and industrialized gut microbiota and implications for human health. Nat Rev Microbiol. 2019;17(6):383-390. doi:10.1038/s41579-019-0191-8
[13] Calder PC, Ahluwalia N, Albers R, et al. A consideration of biomarkers to be used for evaluation of inflammation in human nutritional studies. Br J Nutr. 2013;109 Suppl 1:S1-S34. doi:10.1017/S0007114512005119
[14] Barrea L, Muscogiuri G, Frias-Toral E, et al. Nutrition and immune system: from the Mediterranean diet to dietary supplementary through the microbiota. Crit Rev Food Sci Nutr. 2021;61(18):3066-3090. doi:10.1080/10408398.2020.1792826
[15] Venter C, Palumbo MP, Sauder KA, et al. The role of dietary interventions in the prevention of allergic disease in infants. Pediatr Allergy Immunol. 2020;31(8):813-822. doi:10.1111/pai.13303
[16] Best KP, Gold M, Kennedy D, et al. Omega-3 long-chain PUFA supplementation during pregnancy and allergic disease outcomes in the offspring: a systematic review and meta-analysis of observational studies and randomized controlled trials. Am J Clin Nutr. 2016;103(1):128-143. doi:10.3945/ajcn.115.111104
[17] Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Referenzwerte und Empfehlungen zur Ballaststoffzufuhr. DGE, aktuelle Fassung.
[18] Deutsches Ärzteblatt. Nahrungsmittelallergien: Diagnostik und Therapie. Übersichtsbeiträge und CME-Beiträge, verschiedene Jahrgänge.
[19] Cuello-Garcia CA, Brozek JL, Fiocchi A, et al. Probiotics for the prevention of allergy: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. J Allergy Clin Immunol. 2015;136(4):952-961. doi:10.1016/j.jaci.2015.04.031
[20] Osborn DA, Sinn JKH, Jones LJ. Probiotics in infants for prevention of allergic disease and food hypersensitivity. Cochrane Database Syst Rev. 2018;10:CD006475. doi:10.1002/14651858.CD006475.pub3
[21] Renz H, Brandtzaeg P, Hornef M. The impact of perinatal immune development on mucosal homeostasis and chronic inflammation. Nat Rev Immunol. 2011;12(1):9-23. doi:10.1038/nri3112
[22] Muraro A, Werfel T, Hoffmann-Sommergruber K, et al. EAACI food allergy and anaphylaxis guidelines: diagnosis and management of food allergy. Allergy. 2014;69(8):1008-1025. doi:10.1111/all.12429
[23] Martineau AR, Jolliffe DA, Greenberg L, et al. Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory infections: systematic review and meta-analysis of individual participant data. BMJ. 2017;356:i6583. doi:10.1136/bmj.i6583
[24] Hollams EM, Hart PH, Holt BJ, et al. Vitamin D and atopy and asthma phenotypes in children: a longitudinal cohort study. Eur Respir J. 2011;38(6):1320-1327. doi:10.1183/09031936.00052611
[25] Gombart AF, Pierre A, Maggini S. A Review of Micronutrients and the Immune System–Working in Harmony to Reduce the Risk of Infection. Nutrients. 2020;12(1):236. doi:10.3390/nu12010236
[26] Robert Koch-Institut. Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen zu Vitamin D.
[27] Bisgaard H, Stokholm J, Chawes BL, et al. Fish Oil-Derived Fatty Acids in Pregnancy and Wheeze and Asthma in Offspring. N Engl J Med. 2016;375(26):2530-2539. doi:10.1056/NEJMoa1503734
Medizinischer Hinweis
Die Inhalte dieses Artikels dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Bei gesundheitlichen Beschwerden, bestehenden Erkrankungen, der Einnahme von Medikamenten, Schwangerschaft oder Unsicherheiten hinsichtlich der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte ärztlicher oder pharmazeutischer Rat eingeholt werden.
Transparenzhinweis
* Affiliate-Links: Wenn du über einen mit * gekennzeichneten Link ein Produkt kaufst, erhält MindBodyWell möglicherweise eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.



Schreibe einen Kommentar